KW 21: Umsatzkrise bei Schuhmachern durch Pandemie, Neue Corona-Wellen in Asien bedrohen Lieferketten, Kartellamt eröffnet Verfahren gegen Google

AUS POLITIK UND WIRTSCHAFT

Umsatzkrise bei Schuhmachern durch Pandemie: Andreas Jagic, Schuhmacher aus Obertshausen, verzeichnet herbe Umsatzeinbußen. Seit Beginn der Pandemie sind viele Menschen aus Angst zu Hause geblieben, somit schrumpfte auch seine Kundenanzahl. Im Homeoffice werden zudem keine Businessschuhe abgenutzt und der Onlinehandel wird oftmals als einfacher, schneller und bequemer wahrgenommen. Der Berufsstand des Schuhmachers gilt ohnehin als veraltet, viele Menschen sehen Schuhe heute als Wegwerfobjekte an. Dennoch ist Schuhmacherei ein Geschäft, das dem Trend der Nachhaltigkeit entspricht. faz.net

Neue Corona-Wellen in Asien bedrohen Lieferketten: In Asien leiden immer mehr Menschen unter dem Corona-Virus, zudem sind die Impfraten im Vergleich zu den Industrieländern weiterhin sehr gering. Es drohen schwere wirtschaftliche Folgen. In Indien kommt es in vielen Häfen zu Unterbrechungen, der Logistikdrehscheibe Singapur droht ein weiterer Lockdown, in Taiwan rückt die Halbleiterfertigung in den Blickpunkt. Im Mittelpunkt steht jedoch die Sorge um Vietnam, wo immer mehr ausländische Firmen – von Bosch bis Samsung – fertigen lassen. Samsung lässt beispielsweise in seinen Fabriken in Nordvietnam mehr als die Hälfte seiner Weltproduktion von Smartphones herstellen. Auf den Philippinen wird derzeit aus Not der chinesische Impfstoff Sinovac mit anderen Vakzinen vermischt. Kambodschas Regierungschef Hun Sen brachte die Sicht der Asiaten auf den Punkt: „Wenn ich mich nicht auf China verlassen soll, auf wen dann? Wenn ich China nicht bitte, wen dann?“ welt.de, faz.net

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Mit Schwung aus der Pandemie – Tipps und Tricks für den Onlinehandel: Die Corona-Pandemie sorgte für einen beispiellosen Boom beim Onlinehandel. Mittlerweile hat auch die kleine Boutique von nebenan den E-Commerce für sich entdeckt. Doch gerade wenn aus der vermeintlichen Notlösung plötzlich ein nachhaltiges Geschäftsmodell wird, ist professionelle Beratung unumgänglich. Welche steuerlichen Fallstricke es zu umgehen gilt, was sich durch die EU-weite Umsatzsteuerreform im Sommer für Onlinehändler verändert und was es mit dem One-Stop-Shop-System auf sich hat, darüber haben wir mit Nadja Müller und Saravanan Sundaram von fynax, dem Steuerfachberater für E-Commerce bei der ETL, gesprochen. youtube.com

Kartellamt eröffnet Verfahren gegen Google: Die Marktmacht der Tech-Riesen aus den USA steht auf dem Prüfstand. Auf Grundlage eines neuen Wettbewerbsgesetzes kann das Bundeskartellamt leichter gegen Wettbewerbsverzerrung vorgehen. Bereits im Januar diesen Jahres ermittelte das Kartellamt gegen Facebook, derzeit wird gegen Google und Amazon vorgegangen. Es soll geprüft werden, ob Google marktübergreifende Bedeutung hat, außerdem werden die Konditionen für die Datenverarbeitungen untersucht. Bestimmte Maßnahmen könnten nach Verfahrensschluss untersagt werden. Besonderes Augenmerk liegt auf der Vernetzung verschiedener Dienste. tagesspiegel.de, handelsblatt.com, tagesschau.de

Öffnungsschritte in Gefahr? Spahn erntet Kritik für neues Inzidenz-Ziel: Gesundheitsminister Jens Spahn hat im Gespräch mit der „Bild am Sonntag“ weitere Corona-Lockerungen an eine Sieben-Tage-Inzidenz von unter 20 gekoppelt und damit heftige Kritik ausgelöst. Stephan Stracke, der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion, stellte klar, dass keine neue Grenzmarke für Öffnungsschritte festgelegt werde. Das Infektionsschutzgesetz, werde jetzt nicht geändert, teilte Stracke der „Welt“ mit. In dem Gesetz sind zudem Grenzwerte von 100, 50 und 35 festgesetzt worden. Der deutliche Impffortschritt werde außerdem dazu beitragen, die Infektionen zu verringern. welt.de, faz.net

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Wirtschaftsminister Peter Altmaier will staatliche Hilfen verlängern: 
Die Wirtschaft konnte sich zunächst ingesamt etwas erholen, jedoch leiden nach wie vor viele Unternehmen an den Folgen der Corona-Krise. Altmaier hat zugesagt, die Überbrückungshilfen über den bislang geplanten 30. Juni hinaus zu verlängern. Derzeit werde über das genaue Datum der Verlängerung noch diskutiert. Der CDU-Politiker selbst will die Hilfspakete bis Ende des Jahres verlängern, um Unternehmen und Geschäfte zu unterstützen. Es gehe um „einen Teil unserer Lebensqualität“, sagte Altmaier dem „Spiegel“. spiegel.de, sueddeutsche.de

 

Kurzmeldungen

  • Frust im Mittelstand: Bündnis stellt Forderungen an Augsburg augsburger-allgemeine.de
  • Aktie geht in die Höhe: Deutsche Wohnen Aktie steigt nach dem Übernahmeangebot von Vonovia zweistellig manager-magazin.de
  • Lockerungen der Homeoffice-Pflicht: Altmaier will die Pflicht für Arbeitgeber, das Arbeiten von zu Hause aus zu ermöglichen, schrittweise zurücknehmen tagesschau.de
  • Wirtschaft leidet: Deutsche Wirtschaft schrumpft im ersten Jahresquartal um 1,8 Prozent handelsblatt.com

RAT UND TAT

So gelingt Digitalisierung in KMUs der Immobilienbranche:
Der Mittelstand kann sich genauso schnell wie die großen Konzerne digitalisieren. Doch die kleinen und mittleren Unternehmen in der Immobilienbranche müssen dazu grundlegende Bedingungen berücksichtigen. Denn Digitalisierung kann auch ohne große personelle und finanzielle Ressourcen gelingen, doch dazu benötigt es erstmal eine ausgeklügelte Strategie. Welche Geschäftsfelder sollen mit welchen Zielen digitalisiert werden? Diese und weitere Fragen sollten im Voraus beantwortet werden. Außerdem ist eine zeitgemäße IT-Infrastruktur mit leistungsstarken Endgeräten für die Umsetzung unabdingbar. Doch insbesondere die „Scheu vor der Digitalisierung“, die hierzulande kein Einzelfall zu sein scheint, muss abgelegt werden, um erfolgreich durchzustarten. immobilienmanager.de

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novalis.studio
Wir machen es möglich. In unserem Studio im Herzen von Berlin-Mitte bieten wir Ihnen die Möglichkeit, flexibel auf hochwertige Video-, Ton- und Lichttechnik und ein erfahrenes und vielseitig aufgestelltes Team für Ihre Videoformate zurückzugreifen. novalis.productions

Eine gute Steuerpolitik für den Mittelstand: Die Modernisierung des Körperschaftsteuerrechts scheint eine gute Nachricht für den deutschen Mittelstand zu sein. Denn die Besteuerung von Unternehmen ist ein wichtiger Faktor, wenn es um Wettbewerbsfähigkeit geht. „Mit dem Gesetz haben wir die steuerlichen Rahmenbedingungen für deutsche Unternehmen im internationalen Steuerwettbewerb verbessert. Kern des Gesetzentwurfs ist die von uns seit zwei Jahren geforderte Möglichkeit, als Personenhandelsgesellschaft zur Körperschaftsteuer zu optieren“, so die finanzpolitische Sprecherin der CDU/CSU- Bundestagsfraktion, Antje Tillmann. Das Optionsmodell ermöglicht fortan Personenhandelsgesellschaften, sich wie eine Kapitalgesellschaft besteuern zu lassen. So könne man die verbliebenen Gewinne im Unternehmen für Investitionen nutzen, dadurch werde auch die in Krisen so wichtige Eigenkapitalbasis gestärkt. https://www.cducsu.de/themen/finanzen-und-haushalt/gute-steuerpolitik-fuer-den-mittelstand

AUS GESPROCHEN

„Nach der Pandemie ist vor der Pandemie“

Zum Auftakt der virtuellen Jahrestagung der 194 Mitgliedsländer der Weltgesundheitsorganisation (WHO), warnt Bundeskanzlerin Angela Merkel vor neuen Pandemien und ruft die Welt auf, sich in Zukunft besser zu wappnen.

zeit.de

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Ihre Botschaft gut hörbar: Podcasts führen Ihren Siegeszug fort und bieten für Unternehmen, Medienhäuser und Privatpersonen eine neue Bandbreite an Möglichkeiten Menschen zu erreichen. In unserem Podcast-Studio in Berlin-Mitte können Sie Ihre eigenen Audio-Formate aufzeichnen. Gerne unterstützen wir Sie von der Konzeption bis zur Postproduktion und dem Vertrieb.
Kommen wir in Kontakt: podcastproduktion.berlin

AUS DER REIHE

Kokain im Biomüll: Mitarbeitende eines Logistik-Unternehmens in Bayern machen Millionenpfund
Mitarbeiter eines Logistikunternehmens im oberbayerischen Erding sind in einer Bananenkiste auf Fremdkörper gestoßen und warfen diese anschließend in den Biomüll. Später stellte sich heraus, dass es sich bei um Kokain mit Millionenwert handelte.
rnd.de

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