KW48: Mittelstand warnt vor Lockdown, Mehrheit für Impfpflicht, OECD erwartet Aufschwung

AUS POLITIK UND WIRTSCHAFT

Mittelstand warnt vor erneutem Lockdown: Mit drastischen Warnungen blicken Mittelstand und Handel angesichts steigender Corona-Infektionszahlen auf einen möglichen neuen Lockdown. Von einem „wirtschaftlichen Super-Gau“ spricht der Bundesgeschäftsführer des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft, Markus Jerger. Der Deutschen Presse-Agentur sagte er, dass – falls Betriebe und Einzelhandel im so wichtigen Weihnachtsgeschäft erneut zwangsweise schließen müssen – der wirtschaftliche Super-Gau komplett wäre: Ganze Branchen wären demnach betroffen – und sehr viele mittelständische Unternehmen würden einen erneuten Lockdown wirtschaftlich nicht überleben.
sueddeutsche.de

Lieferengpässe belasten Mittelstand: Lieferengpässe und steigende Materialkosten werden zunehmend zur Last für Deutschlands Mittelständler. Zwar haben sich die Auftragsbücher vieler Unternehmen nach dem Corona-Tief wieder ordentlich gefüllt, aber weil Vorprodukte oder Rohstoffe fehlen, kommt die Produktion nicht hinterher. In einer Umfrage der DZ Bank gaben zwei von drei Mittelständlern (65 Prozent) an, dass sie eingehende Aufträge derzeit nur mit Zeitverzögerung abarbeiten können. Mehr als jedes vierte mittelständische Unternehmen in Deutschland (28 Prozent) sieht sich demnach mittlerweile gezwungen, wegen fehlender Waren Kundenaufträge abzulehnen.
n-tv.de

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OECD erwartet kräftigen Aufschwung in Deutschland: Noch hat die vierte Coronawelle Deutschland fest im Griff, zudem machen Lieferengpässe vielen Unternehmen zu schaffen. Trotzdem traut die Organisation für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (OECD) der deutschen Wirtschaft eine kräftige Erholung zu: 2022 werde das Bruttoinlandsprodukt (BIP) voraussichtlich um 3,9 Prozent wachsen, wie die Industriestaaten-Organisation in ihrem Ausblick mitteilte.
spiegel.de

70 Prozent der Beschäftigten mehrheitlich für Impfpflicht: Der designierte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) kündigte an, noch in diesem Jahr ein Gesetzgebungsverfahren für die Impfpflicht starten zu wollen. Deutschlands Beschäftigte scheinen Scholz‘ Vorhaben zu unterstützen. Das zeigt eine exklusive Umfrage der Jobplattform Indeed für das Handelsblatt. Demnach befürworten 70 Prozent aller Arbeitnehmer eine allgemeine Impfpflicht. 27 Prozent sind dagegen. Die exakt gleichen Werte kamen bei der Frage nach einer Impfpflicht am Arbeitsplatz heraus. Am höchsten war die Zustimmung bei den Über-55-Jährigen mit knapp 80 Prozent.
handelsblatt.com

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Wie die EU-Taxonomie dem Mittelstand Sorgen bereitet: Wann wirtschaftet ein Unternehmen nachhaltig? Das ist die große Frage, die die Europäische Union im Rahmen der EU-Taxonomie versucht zu beantworten. Dabei handelt es sich um ein Klassifizierungssystem für nachhaltige Finanzprodukte – quasi eine in Brüssel erarbeitete Liste aller ökologisch nachhaltigen Wirtschaftstätigkeiten. Das Ziel: Greenwashing vermeiden, Anlegern Orientierung geben – und so letztlich den grünen Umbau der Wirtschaft finanzieren. Bis 2050 will die EU klimaneutral sein und bis 2030 ihren CO2-Ausstoß um mindestens 55 Prozent im Vergleich zu 1990 reduzieren. Doch gerade kleinere Unternehmen stellt das Vorhaben vor Probleme.
handelsblatt.com

Kurzmeldungen
Sycor ausgezeichnet als TOP-Arbeitgeber Mittelstand 2022 pressebox.de
Preiserhöhungen belasten den Mittelstand sazbike.de
Studie: Unternehmen gelingt es nicht, den Wandel strategisch anzugehen mittelstand-nachrichten.de
Brockhaus steigt bei Leasing-Unternehmen für Diensträder ein handelsblatt.com

RAT UND TAT

Klare Strategien schützen den Mittelstand vor Ransomware: Das Thema Cyber Security gewinnt in diesen Tagen rasant an Dynamik und die Schlagzahl der Ransomware-Angriffe auf Mittelständler nimmt drastisch zu. Kriminelle finden immer schneller neue Möglichkeiten, um mit Schadsoftware Sicherheitsvorkehrungen zu knacken. Unternehmen müssen dem aber nicht schutzlos ausgeliefert sein. Sie haben die Chance, das Risiko deutlich zu reduzieren, indem sie das Sicherheitsniveau der eigenen Organisation erhöhen – etwa mit dem Einsatz des Zero-Trust-Modells.
all-about-security.de

Mittelstand sieht die Homeoffice-Pflicht kritisch: Die Mehrheit der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) steht der Rückkehr zur Homeoffice-Pflicht skeptisch gegenüber. Beim Thema 3G am Arbeitsplatz sind die Unternehmen gespaltener Meinung, größte Bedenken sind ein erhöhter Zeit- und Arbeitsaufwand sowie das Aufkeimen innerbetrieblicher Konflikte.
onetoone.de

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DIHK-Umfrage: Weniger deutsche Unternehmen wollen investieren: Immer weniger deutsche Industrieunternehmen wollen noch investieren. Das zeigt eine Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK). Demnach planen aktuell nur noch 35 Prozent der Firmen in der Industrie, Geld in neue Produkte zu investieren.Der industrielle Mittelstand zeigt sich besonders zurückhaltend. Von den Unternehmen mit weniger als 200 Beschäftigten wollen nur noch 30 Prozent investieren.
handelsblatt.com

Familienunternehmen zahlen brav Steuern, Dax-Konzerne kaum: Fast zwei Milliarden Euro mehr haben die Familienunternehmen 2018 an Steuern gezahlt als die nicht-familiengesteuerten DAX-Unternehmen. Betrachtet man nur das Jahr 2018, zahlten die Top 500 Familienfirmen 15,12 Milliarden Euro an Körperschaftssteuern, Einkommenssteuer der Gesellschafter, Gewerbesteuer, Kapitalertragssteuer und Abgeltungssteuer auf ausgeschüttete Gewinne. Die DAX-27 haben dagegen 2018 nur 13,45 Milliarden Euro an den Fiskus abgeführt.
presseportal.de

AUS GESPROCHEN

Wir sind vorsichtig optimistisch. Es gibt aber enorme Unsicherheit und Risiken – von der Coronakrise über Lieferengpässe bis hin zur Inflation.

OECD-Ökonomin Isabell Koske gibt eine vorsichtige Prognose für die wirtschaftliche Lage Deutschlands im kommenden Jahr.
spiegel.de

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AUS DER REIHE

Politiker raten Türken zum Sparen beim Essen: Die Reaktionen der türkischen Regierung auf den Kursverfall der Lira sind eher kurios als pragmatisch: Die Notenbank soll Leitzinsen nicht erhöhen, sondern ihre Unabhängigkeit verlieren. Der Bevölkerung wird geraten, zwei Stück statt zwei Kilo Tomaten im Monat zu essen.
n-tv.de