KW 48: Basel IV geht in die falsche Richtung, Russland will starken Mittelstand, Keine Zeit für Weiterbildung

AUS POLITIK & MITTELSTAND Basel IV geht in die falsche Richtung: Auf internationaler Ebene wird derzeit zwischen Notenbanken und Aufsehern um neue Eigenkapitalvorgaben für Bankkredite gerungen. Es werden höhere Eigenmittelanforderungen bei Instituten mit vergleichsweise risikoarmen Geschäftsmodellen erwartet. Eine Gefahr für den Mittelstand, denn ein Folge dieser Abkehr vom Proportionalitätsgrundsatz wäre eine Verteuerung der Kredite oder auch eine Einschränkung der Kreditvergabe. technischerhandel.com Russland will starken Mittelstand: Der Petersburger Dialog soll die angespannten wirtschaftlich Beziehungen zwischen Russland und Deutschland wieder auflockern. „Es war ein sehr guter Austausch“, berichtet ein Teilnehmer vom jüngsten Treffen zwischen Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries und dem russischen Wirtschaftsminister Azer Talibow. Dabei hat die russische Seite ihr Interesse an dem Aufbau eines starken Mittelstands geäußert. „Die Deutschen können zeigen, wie das Erfolgsmodell eines starken Mittelstands funktioniert“, hieß es in Teilnehmerkreisen.…
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KW 47: Jamaika-Aus ist ein Desaster, Ohoven: Steuerflucht ist unfair, Digitalisierung bringt Dividende

AUS POLITIK & MITTELSTAND Jamaika-Aus ist ein Desaster: Das Aus für eine Jamaika-Koalition erschüttert auch den Mittelstand. "Damit haben die sondierenden Parteien Deutschland einen Bärendienst erwiesen", sagte Hans Peter Wollseifer Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks. "Es wirft kein gutes Licht auf die Parteien und leistet jenen Kräften Vorschub, die die Funktionsfähigkeit unseres politischen Systems infrage stellen." "Ein Desaster für die mittelständische Wirtschaft" bezeichnete Mario Ohoven, Präsiden des Bundesverbandes der mittelständischen Wirtschaft, die Situation. Für Planungssicherheit, damit investiert werden könne, brauche es eine Regierung. Konkret forderte Ohoven  die Abschaffung des Soli sowie Investitionen in Digitalisierung und Infrastruktur. n-tv.de (Handwerk), n-tv.de (Interview Ohoven) Ohoven: Steuerflucht ist unfair: Mario Ohoven, Präsident des Bundesverbands mittelständischer Wirtschaft, fordert nach Aufdeckung der "Paradise Papers" ein strengeres Vorgehen gegen Steurflucht. Der Mittelstand sei hier "klar gegenüber…
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KW 43: Mittelstand fordert sofortige Abschaffung des Soli, Wirtschaft macht Druck beim Glasfaserausbau, Ifo-Geschäftsklima auf höchstem Wert seit der Wiedervereinigung

NEUIGKEITEN AUS DEM MITTELSTAND Mittelstand fordert sofortige Abschaffung des Soli: Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft fordert den sofortigen Ausstieg aus dem Solidaritätszuschlag. Dies sei überfällig und dürfe nicht auf die lange Bank geschoben werden, sagt etwa Verbandspräsident Mario Ohoven. Aktuelle Modelle, den Soli nur für niedrige und mittlere Einkommen, bzw. ihn schrittweise abzuschaffen, erteilte er eine Absage. Das sei unvereinbar mit dem Ziel, den Mittelstand zu entlasten. finanznachrichten.de Wirtschaft macht Druck beim Glasfaserausbau: Deutschland müsse dringend aufholen, sagt etwa Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertags. Besonders die Weltmarktführer auf dem Land bräuchten Anschluss an die digitalisierte Weltwirtschaft. In einem von der IHK in Auftrag gegebenen Gutachten heißt es: "Moderne digitale Anwendungen können der Stadt-Land-Migration entgegenwirken und trotz rückgängiger Bevölkerungszahlen die Aufrechterhaltung der Daseinsvorsorge im ländlichen Raum ermöglichen." Es gibt…
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KW 42: 5. Deutscher Startup Report, SPD-Unternehmer fürchten Linksruck, Mittelstand soll Zugang zu Spitzenforschung bekommen

NEUIGKEITEN AUS DEM MITTELSTAND 5. Deutscher Startup Report: Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) und der Bundesverband Deutsche Startups haben den fünften Startup Monitor vorgestellt. Dieser soll Verwaltung und Politik Orientierungshilfe bieten, um Deutschland als Gründerstandort zu stärken. Die zentralen Erkenntnisse des Reports: Die Branche wird immer internationaler und fordert von der Politik den Abbau von Hürden in Europa. Des weiteren ist das Thema "Fachkräfterekrutierung" wichtig. Auch hier geht der Blick immer stärker ins Ausland. Zwei Drittel der Startups sagen, dass die Szene von der Zuwanderung profitiert. heute.de SPD-Unternehmer fürchten Linksruck: Michael Frenzel, Chef des SPD-Wirtschaftsforums, warnt die SPD vor einem Linksruck und setzt auf die Dialogbereitschaft von Fraktionschefin Andrea Nahles. Er kritisiert, dass der SPD die Zuschreibung ökonomischer Kompetenz abhanden gekommen sei. Auf den Themenfeldern Migration, Globalisierung und Digitalisierung würden klare…
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KW 41: Familienunternehmer fordern schnelles Zuwanderungsgesetz, Unternehmen nutzen digitale Förderprogramme nicht, Warnung vor dem digitalen Notstand

NEUIGKEITEN AUS DEM MITTELSTAND Familienunternehmer fordern schnelles Zuwanderungsgesetz: Vor dem Beginn der politischen Sondierungen über eine Regierungsbildung machen die Familienunternehmer Druck auf die Politik und fordern ein schnelles Zuwanderungsgesetz. Nach dem Präsidenten des Verbands der Familienunternehmer, Reinhold von Eben-Worlée, gebe es viele Bereiche, die ohne ausländische Arbeitskräfte nicht wachsen könnten. Allein durch die Rente mit 63 würden hunderttausende Arbeitnehmer fehlen, wegen der Demographie kämen weitere Millionen dazu. tagesspiegel.de Wirtschaftsrat begrüßt Kompromiss bei Zuwanderung: Der Wirtschaftsrat der Union begrüßt den zwischen CDU und CSU erzielten Kompromiss. Es sei wichtig, dass es keine weitere Auseinandersetzung um Begrifflichkeiten mehr gebe, sagt Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Wirtschaftsrates. Die Demografische Lücke könne nur durch qualifizierte Zuwanderung geschlossen werden. Allerdings sei es richtig, die verdeckte Einwanderung in die Sozialsysteme zu begrenzen. wirtschaftsrat.de Unternehmen nutzen digitale Förderprogramme…
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