KW 2: Cloud Unternehmertag 2019, Digitalisierung im Mittelstand unumgänglich, Mittelstand finanziert Innovationen mit Eigenmitteln, Fachkräftemangel

AUS POLITIK UND MITTELSTAND Cloud Unternehmertag 2019: Jährlich findet im Januar ein großes Digital-Event im Rheinland statt. Der Cloud Unternehmertag 2019 wird sich mit der Automatisierung und Künstlicher Intelligenz befassen. Die Veranstaltung richtet sich dabei insbesondere an mittelständische Unternehmer, die sich über aktuelle Digitalisierungstrends informieren wollen. Auf dem Cloud Unternehmertag kommen Geschäftsführer, Digitalexperten, Abteilungs- und IT-Leiter zum gemeinsamen Wissens-, Erfahrungs- und Meinungsaustausch zusammen. Veranstalter ist die Scopevisio AG, die cloudbasierte Business-Software für mittelständische Unternehmen anbietet. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 16. Januar von 10 bis 18 Uhr statt und ist kostenlos. Eine Onlineanmeldung ist erforderlich. t3n.de Digitalisierung im Mittelstand unumgänglich: Das Rückgrat der deutschen Wirtschaft ist und bleibt der Mittelstand. Damit das so bleibt, sind Unternehmen jedoch gut beraten, ihre Geschäftsmodelle, Prozesse und Services zu digitalisieren. Der Weg führt dabei unumgänglich in…
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KW51: Regierung einigt sich auf Zuwanderungsgesetz, Mittelstand hat Angst vor Abschwung, digitale Herausforderungen, Blockchain in der Exportfinanzierung

AUS POLITIK UND MITTELSTAND Regierung einigt sich auf Zuwanderungsgesetz: Die Bundesregierung hat sich auf einen Entwurf für ein Fachkräftezuwanderungsgesetz geeinigt, welches am Mittwoch im Kabinett verabschiedet werden soll. Zentraler Punkt des neuen Gesetzesentwurfs waren vor allem Lockerungen für Fachkräfte aus Nicht-EU-Staaten, um dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken. Die SPD will, dass abgelehnte, aber geduldete und gut integrierte Asylbewerber mit Arbeitsplatz ebenfalls bleiben können. Das Fachkräftegesetz soll losgelöst werden von der Beschäftigungs- und Ausbildungsduldung. Ebenfalls soll für Zuwanderer aus Nicht-EU-Staaten die bisherige Beschränkung auf Engpassberufe entfallen. Das Handwerk lobt, dass die Weichen für ein modernes Zuwanderungsrecht gestellt würden. Kritiker meinen, dass das Gesetz nicht genug Rücksicht auf den tatsächlichen Bedarf der Unternehmer nimmt und ihnen keine Entscheidungskompetenzen über Fachkräfte einräumt. sueddeutsche.de handwerksblatt.de Mittelstand hat Angst vor Abschwung: Die exportorientierte deutsche Wirtschaft hat heiklen geopolitischer Entwicklungen…
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KW 39: Einzelhändler erwarten gutes Weihnachtsgeschäft, Wer hat Angst vor der Zeitumstellung?, SPD-Wirtschaftsforum fordert Krisenvorsorge

AUS POLITIK UND MITTELSTAND Einzelhändler erwarten gutes Weihnachtsgeschäft: Der Branchenverband HDE ist optimistisch; der Einzelhandel laufe weiterhin gut. Der Verband halte an seiner Prognose eines Umsatzwachstums von zwei Prozent in diesem Jahr fest; vor allem wegen des gut gehenden Online-Handels. Die Stimmung der Verbraucher habe sich zuletzt aber leicht eingetrübt; weniger wegen einer Verschlechterung der wirtschaftlichen Situation als vielmehr durch eine diffuse politische Stimmungslage. Das Statistische Bundesamt hatte im ersten Halbjahr ein Umsatzplus von drei Prozent für die Branche registriert, preisbereinigt gab es einen Anstieg von 1,4 Prozent. de.reuters.com Wer hat Angst vor der Zeitumstellung? Ein Großteil der Wirtschaft sieht einem Ende der Zeitumstellung im Herbst 2019 gelassen entgegen. Weil jeder Nationalstaat in Europa separat entscheiden soll, ob er dauerhaft in die Sommer- oder Winterzeit wechselt, könnte ein Flickenteppich an…
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KW 37: Justizministerium will Abmahn-Industrie stoppen, Zoll kämpft mit Großeinsatz gegen Ausbeutung, EU-Parlament beschließt Urheberrechtsreform

AUS POLITIK UND MITTELSTAND Justizministerium will Abmahn-Industrie stoppen: Justizministerin Katarina Barley will den Missbrauch von Abmahnungen beenden. Ihr Gesetzentwurf "zur Stärkung des fairen Wettbewerbs" wurde am Dienstag dem Bundestag zugeleitet. Es solle "endlich ein Schlussstrich unter das grassierende Abmahnungswesen" gezogen werden, begründete Barley den Entwurf. Dies soll dadurch erreicht werden, dass die finanziellen Anreize für Abmahner gemildert und die Hürden für Abmahnungen erhöht werden. Indem der sogenannte fliegende Gerichtsstand abgeschafft wird, werden die Rechte des Abgemahnten gestärkt. Weil sich die Abmahner nicht mehr einen für sie günstigen Gerichtsstand aussuchen könnten, werde ihnen ein Teil ihrer Geschäftsgrundlage entzogen. Das Ministerium geht davon aus, dass zehn Prozent aller Abmahnungen missbräuchlich sind. Nach Angaben von Wirtschaftsverbänden belaufen sich die Kosten für die Abgemahnten bei durchschnittlich 1.000 Euro. sueddeutsche.de Zoll kämpft mit Großeinsatz gegen…
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KW 36: Metallindustrie leidet unter Strafzöllen, Deutschlands Hightech-Strategie 2018, Unternehmen halten wenig von neuer Innovations-Agentur

AUS POLITIK UND MITTELSTAND Metallindustrie leidet unter Strafzöllen: Die deutsche Metallindustrie leidet zunehmend unter den vor rund drei Monaten von US-Präsident Donald Trump verhängten Strafzöllen auf Aluminium und Stahl. Eine Umfrage unter den Mitgliedern der Wirtschaftsvereinigung Metalle kommt zu dem Ergebnis, dass rund 40 Prozent der Unternehmen erwarten, dass ihre Umsätze im kommenden Jahr sinken werden. Außerdem wird erwartet, dass noch mehr Ware aus Drittstaaten wie China oder Russland auf den deutschen Markt drängen wird. Sollte es auch Zölle auf Autoimporte geben, werde das für drei Viertel der Betriebe Konsequenzen haben. Eine "Zuspitzung der Wettbewerbssituation" würde laut Verbandspräsident Martin Iffert auf beiden Seiten des Atlantiks nur Verlierer sehen. China wäre dann der lachende Dritte. spiegel.de Deutschlands Hightech-Strategie 2018: Deutschland will mit milliardenschweren Investitionen im internationalen technischen Wettbewerb seine Position ausbauen.…
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KW 35: Agentur soll Rückstand bei Innovationen aufholen helfen, Stimmung in der deutschen Wirtschaft wieder besser, Übernahme von deutschen Firmen erschweren

AUS POLITIK UND MITTELSTAND Agentur soll Rückstand bei Innovationen aufholen helfen: Mit einer „Agentur zur Förderung von Sprunginnovationen“ will Deutschland in Sachen Innovation mit Amerika und Asien schritthalten. Rund eine Milliarde Euro stehen der Einrichtung über zehn Jahre zur Verfügung. Gefördert werden sollen Forschung und konkrete Innovationsprojekte. Los geht´s im Frühjahr 2019. „Wir starten mit der Agentur für Sprunginnovationen eine Aufholjagd. Wir wollen besser werden bei hochtechnologischen Entwicklungen“, so Wirtschaftsminister Peter Altmaier. Zielgruppe sind Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen. Konkret sollen sogenannte Innovationsmanager Forschungs- und Entwicklungsvorhaben mit Sprunginnovationspotenzial auswählen, steuern und – je nach Projektverlauf – beenden oder fortsetzen. faz.net Stimmung in der deutschen Wirtschaft wieder besser: Zum ersten Mal seit neun Monaten stieg der Ifo Geschäftsklima-Index wieder  - und zwar deutlich von 101,7 auf 103,8 Punkte. Das Institut befragt dafür…
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KW 33: CDU-Wirtschaftsrat gegen „Spurwechsel“, Deutsche Wirtschaft beschleunigt, Fachkräftemangel im Bauhandwerk

AUS POLITIK UND MITTELSTAND CDU-Wirtschaftsrat gegen "Spurwechsel": Das Institut der deutschen Wirtschaft wirbt dafür, dass auch abgelehnte Asylbewerber, die einen Ausbildungsplatz haben, bleiben dürfen. Auch Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) fordert, dass ein "Spurwechsel" möglich sein müsse. Dem CDU-Wirtschaftsrat geht das zu weit. "Es darf keine weiteren Anreize für irreguläre Zuwanderung über den Asylparagraphen und damit in unsere Sozialsysteme geben", sagt Generalsekretär Wolfgang Steiger. "Es würde dagegen das falsche Signal in die Welt gesendet, dass Deutschland irreguläre Migranten bei Aufnahme irgendeiner Arbeit mit einem Aufenthaltstitel belohnt". Den Fachkräftemangel werde das nicht lösen. "Die Wirtschaft braucht hochqualifizierte und spezialisierte Zuwanderer, um die Deutschland auf dem internationalen Arbeitsmarkt aktiv werben muss." n-tv.de Deutsche Wirtschaft beschleunigt: Die deutsche Wirtschaft hat ihr Wachstum im zweiten Quartal trotz des Handelsstreits mit den USA und weiterer…
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KW 32: Afrika für den Mittelstand, Zahl der offenen Stellen auf Rekordhoch, Vetorecht der Bundesregierung auch schon bei geringer Auslandsbeteiligung

AUS POLITIK UND MITTELSTAND Afrika für den Mittelstand: Bundesentwicklungsminister Gerd Müller hat von der deutschen Wirtschaft mehr Engagement in Afrika gefordert. Nur 1.000 von 3,5 Millionen deutschen Unternehmen würden sich bislang auf dem Kontinent engagieren. Dabei hätten 42 von 54 afrikanischen Ländern im vergangenen Jahr ein höheres Wirtschaftswachstum als Deutschland verzeichnet. "Das zeigt, welche enorme Dynamik Afrika entwickeln kann", fügte Müller hinzu. Derzeit seien vor allem chinesische, türkische und russische Unternehmen in Afrika aktiv. Um sichere Rahmenbedingungen gerade auch für mittelständische Unternehmen aus Deutschland zu schaffen, will der Minister gemeinsam mit dem Wirtschafts- und Finanzministerium ein "Entwicklungsinvestitionsgesetz" auf den Weg bringen. tagesspiegel.de, faz.net, spiegel.de Zahl der offenen Stellen auf Rekordhoch: Die Zahl der offenen Stellen in deutschen Betrieben ist auf ein neues Rekordhoch geklettert. Rund 1,21 Millionen Jobs waren im…
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KW 31: Leifeld-Übernahme gescheitert, Forschungsprämie: Mittelstand warnt vor „Mogelpackung“,

AUS POLITIK UND MITTELSTAND China-Übernahme des westfälischen Maschinenbauers Leifeld gescheitert: Es wäre der erste Fall gewesen, in dem die Bundesregierung die Übernahme eines deutschen Unternehmens durch eine chinesische Firma untersagt hätte. Doch der Investor Yantar Taihai ist dem nun zuvorgekommen und hat Abstand davon genommen, die Mehrheit am Ahlener Mittelständler Leifeld Metal Spinning zu übernehmen. „Der Interessent hat seinen Antrag auf eine Unbedenklichkeitsbescheinigung beim Wirtschaftsministerium zurückgezogen“, sagte Leifeld-Hauptaktionär Georg Kofler am Mittwoch. Leifeld produziert dünne Metalle, die in der Autoindustrie und möglicherweise auch in der Nuklearindustrie verwendet werden. Die Bundesregierung war zuletzt fest entschlossen, einen Technologietransfer nach China in dem sensiblen Sektor zu verhindern. faz.net, spiegel.de, handelsblatt.com Forschungsprämie: Mittelstand warnt vor "Mogelpackung": Bei der Förderung von Forschung und Entwicklung fordert Mittelstandspräsident Mario Ohoven Verbesserungen. "Das geplante Gesetz, soweit bekannt, sieht…
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KW 30: Zusammenarbeit mit Startups: Da ist noch Luft, Sprachassistenten: Deutsche weiterhin skeptisch, Verdrängung im Bio-Markt

AUS POLITIK UND MITTELSTAND Zusammenarbeit mit Startups: Da ist noch Luft: Mehr als die Hälfte der Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern arbeitet mit einem Startup zusammen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der TU München. Der Digitalverband Bitkom lenkt den Blick auf kleinere Unternehmen. Hier ist die Quote etwas schlechter. 61 Prozent der Firmen ab 20 Mitarbeitern arbeiten nicht mit Startups zusammen. Bei Firmen mit über 500 Mitarbeitern haben immerhin 59 Prozent  eine Kooperation. „Gerade der Mittelstand tut sich noch häufig schwer damit, die Digitalisierung aktiv zu gestalten und für das eigene Unternehmen zu nutzen. Startups können hierbei eine wichtige Unterstützung sein — und sie können zugleich von den Erfahrungen und Kontakten der etablierten Unternehmen profitieren“, rät Bitkom-Präsident Achim Berg und fordert den Mittelstand zu mehr Kooperationen auf. munich-startup.de…
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