KW 30: Zusammenarbeit mit Startups: Da ist noch Luft, Sprachassistenten: Deutsche weiterhin skeptisch, Verdrängung im Bio-Markt

AUS POLITIK UND MITTELSTAND Zusammenarbeit mit Startups: Da ist noch Luft: Mehr als die Hälfte der Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern arbeitet mit einem Startup zusammen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der TU München. Der Digitalverband Bitkom lenkt den Blick auf kleinere Unternehmen. Hier ist die Quote etwas schlechter. 61 Prozent der Firmen ab 20 Mitarbeitern arbeiten nicht mit Startups zusammen. Bei Firmen mit über 500 Mitarbeitern haben immerhin 59 Prozent  eine Kooperation. „Gerade der Mittelstand tut sich noch häufig schwer damit, die Digitalisierung aktiv zu gestalten und für das eigene Unternehmen zu nutzen. Startups können hierbei eine wichtige Unterstützung sein — und sie können zugleich von den Erfahrungen und Kontakten der etablierten Unternehmen profitieren“, rät Bitkom-Präsident Achim Berg und fordert den Mittelstand zu mehr Kooperationen auf. munich-startup.de…
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KW 29: Digitalisierungsstrategie der Bundesregierung, Bundesregierung will Funklöcher schließen, CDU-Wirtschaftsrat kritisiert sozialen Arbeitsmarkt

AUS POLITIK UND MITTELSTAND Digitalisierungsstrategie der Bundesregierung: Ende des Jahres will die Bundesregierung eine Strategie verabschieden, mit der Deutschland zum „weltweit führenden Standort für KI“ gemacht werden soll. Am Mittwoch wurden die Eckpunkte im Kabinett beraten. Federführend für die Ausarbeitung waren ursprünglich die beiden unionsgeführten Ministerien für Wirtschaft und Forschung, seit wenigen Tagen ist nun auch das Ministerium für Arbeit und Soziales mit an Bord. Gerade noch rechtzeitig ist der SPD offenbar aufgefallen, dass sie das Zukunftsthema mitgestalten möchte. Elf Einzelziele und zwölf wichtige Handlungsfelder sind als Eckpunkte festgehalten, die nun zu einer KI-Strategie ausgearbeitet werden. Diese ist dann wiederum Teil der Digitalstrategie, die Ende November vom Kabinett verabschiedet werden soll. Das bedeutet, von den Eckpunkten bis zur Finalisierung bleiben noch etwa vier Monate. tagesspiegel.de Bundesregierung will Funklöcher schließen: In…
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KW 28: Mittelstand für Einwanderungsgesetz, Liberale fordern Integration in den Arbeitsmarkt, Mehr E-Commerce

AUS POLITIK UND MITTELSTAND Mittelstand für Einwanderungsgesetz: Der Bundesverband Deutscher Mittelstand e.V. begrüßt die Einigung der Bundesregierung auf ein Einwanderungsgesetz, das im Herbst auf den Weg gebracht werden soll. Angesichts des gerade im Mittelstand immer drängender werdenden Fachkräftemangels fordere man eine schnelle Umsetzung dieser Pläne und eine relativ liberale Ausgestaltung der Zuwanderungsregeln. "Es freut uns sehr, dass die Regierungsparteien nun endlich ein vernünftiges Einwanderungsgesetz schaffen wollen, das der Mittelstand schon seit langem fordert. Boomende Konjunktur, Demographieproblematik und die Schieflage im Bildungssystem mit dem "Zwang" zu studieren, verschärfen den Fachkräftemangel täglich. Und im Wettbewerb um qualifizierte Mitarbeiter oder Nachwuchs haben kleine und mittlere Betriebe fast immer das Nachsehen gegenüber Großunternehmen. Dies ist existenzgefährdend!", so Präsident Hermann Sturm. verbaende.com Bayern: Liberale fordern Integration in den Arbeitsmarkt: Die FDP kritisiert Bayern für den…
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KW 27: EU-Parlament: Mehr Förderung für den Mittelstand, Auf dem Weg zur Vollbeschäftigung, Mindestlohn ist gut für die Wirtschaft

AUS POLITIK UND MITTELSTAND EU-Parlament: Mehr Förderung für den Mittelstand: Das Europaparlament will mit mehr Fördergeldern und weniger Bürokratie Mittelständler umwerben. Ein entsprechender Beschluss fordert die EU-Kommission auf, die offizielle Definition für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) anzupassen. Dadurch soll die Zahl der Betriebe erhöht werden, die in den Genuss von Förderung kommen können. Bislang gelten nur Firmen mit höchstens 249 Mitarbeitern und 50 Millionen Umsatz im Jahr als KMU. Konkrete neue Kriterien nennt der Beschluss allerdings nicht. Dem Bundesverband der Deutschen Industrie geht der Vorstoß nicht weit genug. „Die Europäische Kommission sollte zügig einen mutigeren Vorschlag machen“, so der stellvertretende BDI-Hauptgeschäftsführer Holger Lösch. faz.net Auf dem Weg zur Vollbeschäftigung: Der Arbeitsmarkt in Deutschland entwickelt sich weiter prächtig. Immer mehr Regionen melden Vollbeschäftigung. Jeder fünfte Deutsche lebt bereits in einem…
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KW 26: CDU-Wirtschaftsrat macht gegen Transfergemeinschaft mobil, Geschäftsklima: Schlechter, aber nicht aussichtslos, Mehr Beschäftigte von Insolvenzen betroffen

AUS POLITIK UND MITTELSTAND CDU-Wirtschaftsrat macht gegen Transfergemeinschaft mobil: Der Wirtschaftsrat der CDU wehrt sich gegen die EU-Reformpläne von Kanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Emmanuel  Macron. Die vereinbarte Linie in Sachen Euro-Reform sei „das falsche Signal an die Krisenstaaten“ heißt es in einer Stellungnahme: „Auch wenn die Umsetzung vieler Vorschläge unkonkret bleibt und die Projekte und ihre Lösung auf lange Zeitachsen geschoben werden: Klar ist, die Richtung stimmt nicht.“ Der Wirtschaftsrat fürchtet, das die EU in eine nicht umkehrbare Transfer- und Schuldengemeinschaft abrutscht. An die neue italienische Regierung sei dies das falsche Signal. Die Folgen könnten noch lange nach der Amtszeit von Merkel und Macron spürbar sein. „Wir dürfen die künftigen Generationen nicht mit noch mehr europäischen Geldtöpfen belasten, um damit Zustimmung zur Migrationspolitik zu bekommen“, so Wirtschaftsrat-Generalsekretär Steiger.…
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KW 25: Schlechtes Zeugnis für die GroKo, FDP fordert sofortige Nachbesserung beim Datenschutz, Deutschland tippt

AUS POLITIK UND MITTELSTAND Schlechtes Zeugnis für die GroKo: Besonders Familienunternehmen sind mit der bisherigen Arbeit der Koalition nicht zufrieden. Dies ergab eine Umfrage des Verbands „Die Familienunternehmer“. Demnach wurde die Arbeit von Merkel und Co mit der Schulnote 4,2 bewertet. Positiv formuliert: Da ist noch Luft nach oben. „Die Regierung scheint mir wie unsere Jungs beim ersten WM-Spiel: stehend k.o., ohne Spielplan“, sagte Unternehmer Martin Herrenknecht. Die Versetzung ist gefährdet. handelsblatt.com FDP fordert sofortige Nachbesserung beim Datenschutz: Beim Schutz des deutschen Mittelstands vor der Abmahnindustrie setze die Bundesregierung Kieselsteine und keine Meilensteine sagen Manfred Todtenhausen und Thomas L. Kemmerich von der FDP-Bundestagsfraktion und dort für Handwerk und Mittelstand zuständig. Die Koalition müsse entsprechende Anpassungen des Datenschutzgesetzes vornehmen. Diese müsse sofort wirken, um die große Unsicherheit in vielen Betrieben zu…
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KW 24: Rechtsanspruch auf Brückenteilzeit, Nachbesserungen beim EU-Datenschutz, Deutsche Wirtschaft verunsichert

AUS POLITIK UND MITTELSTAND Rechtsanspruch auf Brückenteilzeit: Das Bundeskabinett hat am Mittwoch dem Gesetzentwurf von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil zur Einführung einer Brückenteilzeit zugestimmt. Damit bekommen rund 22 Millionen Beschäftigte das Recht, aus der Teilzeit- in die Vollzeitarbeit zurückzukehren.  „Arbeit, die zum Leben passt – das ist für immer mehr Menschen ein entscheidender Wert und für mich ein wesentliches Ziel“, sagte Heil. Der neue Rechtsanspruch, der ab 2019 gilt, wenn der Bundestag zustimmt, sei ein großer Schritt. „Er baut Brücken zu den eigenen Lebensplänen und Lebenslagen – eine Brücke ins Ehrenamt, in die Weiterbildung, in die Verwirklichung eigener Ziele und zurück“, meinte Heil. tagesspiegel.de, sueddeutsche.de Nachbesserungen beim EU-Datenschutz: Die Arbeitsgemeinschaften der Selbstständigen in der SPD (AGS), das Wirtschaftsforum der SPD, die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU (MIT) und die Bundesvereinigung Liberaler Mittelstand…
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KW 23: Übernahmeängste:„China kann uns überrollen“, Neue Förderung für Elektro-Laster, Roboter-Hersteller profitieren von der Nachfrage aus Fernost

AUS POLITIK UND MITTELSTAND Übernahmeängste:„China kann uns überrollen“: Ernste Konsequenzen für den Mittelstand befürchten IG Metall und China-Experten, wenn die Politik nicht bald eine Gegenstrategie zu chinesischen Übernahmen deutscher Firmen formuliert und implementiert.  IG-Metall-Vorstand Wolfgang Lemb fürchtet, dass die zunehmenden Übernahmen deutscher Unternehmen in Schlüsselindustrien gefährlich werden könne. Dahinter stecke eine strategische Ausrichtung Chinas, die man nicht unterschätzen dürfe. Schon bei der Photovoltaik wären deutsche Unternehmen bereits von den Märkten verdrängt worden. Lemb weiter: „Wir müssen den Vorsprung bei Hochtechnologien, etwa im Maschinen- und Anlagenbau, halten. Wenn wir diesen verlieren würden, dann hätte das substanzielle Auswirkungen auf die Industrie in Deutschland insgesamt“. Die Befürchtung teilt auch Mikko Huotari, Leiter des Programms internationale Beziehungen beim China-Forschungsinstituts Merics in Berlin; es sei der letzte Moment zu handeln. China könne uns überrollen. wiwo.de…
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KW 22: Plagiate aus China: Hauptleidtragender ist der Mittelstand, Italiens politisches Chaos verschreckt die Finanzmärkte, Lokale Händler stärken sich mit Ebay

AUS POLITIK UND MITTELSTAND Plagiate aus China: Hauptleidtragender ist der Mittelstand: Rund 140 Unternehmen wurden für die „Studie Produktpiraterie 2018“ des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) befragt. Der Schaden ist immens. Produkt- und Markenpiraterie fügt Unternehmen in Deutschland Schäden in Höhe von über 7 Milliarden Euro im Jahr zu. Damit hat sich die Situation im Vergleich zur letzten Studie nicht geändert, und dies trotz vieler politischer Anstrengungen. Aus der Studie: „Ein Umsatz in der Schadenshöhe von 7,3 Milliarden Euro würde der Branche knapp 33.000 Arbeitsplätze sichern.“ Im Untersuchungsjahr 2017 waren 71 Prozent der Maschinen- und Anlagenbauer betroffen. Ziel der Piraterie sind insbesondere Produkte von Unternehmen mit mehr als 1000 Beschäftigten. In dieser Größenordnung waren über 90 Prozent aller Firmen betroffen. Aber auch bei Betrieben unter 250 Mitarbeitern waren es…
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KW 21: CDU-Wirtschaftsrat fordert Mittelstandsklausel,Ohoven fürchtet Eurobonds durch die Hintertür, Rückkehrrecht auf Vollzeit nah

AUS POLITIK UND MITTELSTAND CDU-Wirtschaftsrat fordert Mittelstandsklausel: Der Wirtschaftsrat der CDU fordert für die ab Freitag geltende EU-Datenschutzgrundverordnung eine Mittelstandsklausel. "Die meisten mittelständischen Unternehmen sind überhaupt nicht vorbereitet auf diese 'Stunde Null' im Datenschutzrecht", klagt Generalsekretär Wolfgang Steiger. Der überbordende Datenschutz würde besonders für kleine und mittlere Unternehmen zusätzlich finanzielle und personelle Belastungen bedeuten. Bei etwaigen Rechtsverstößen solle auch weiterhin das Grundprinzip "erst verwarnen statt bestrafen" gelten. So könne einer drohenden Abmahnwelle sofort der Zahn gezogen werden. finanzen.net Ohoven fürchtet Eurobonds durch die Hintertür: Mittelstandspräsident Mario Ohoven kritisiert einen Verordnungsentwurf der EU-Kommission zur Bündelung von Staatsanleihen. "Der Vorschlag des Finanzmarktkommissars Dombrovskis, Staatsanleihen von 19 Euro-Staaten zu bündeln, ist der durchsichtige Versuch, Eurobonds durch die Hintertür einzuführen. Das ist angesichts der aktuellen Entwicklung in Italien unverantwortlich", so Ohoven am heutigen Donnerstag.…
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